„Emil-Turney“ zu Ehren Erich Kästners

Erich KästnerErich Kästner, der bedeutende und bekannte deutsche Schriftsteller, Publizist und Drehbuchautor wurde am 23.02.1899 in Dresden geboren und hat dort seine Jugend erlebt.

Er wurde zum Ehrenschlaraffen der Dresa florentis am 07. Hornung a. U. 153 unter dem Namen „Emil der lyrische Hausapotheker“ ernannt.

Ihm und seinen vielfältigen Werken zu Ehren findet jährlich in der Dresa florentis ein uhuversumweites schlaraffisches Turney nahe seines Wiegenfestes im Hornung in Prosa, Lyrik oder in musikalischer Form statt.

Dabei wird jährlich ein Zitat aus Erich Kästners Werken vorgegeben, auf welches sich die Fechsungen beziehen sollten.

10. „Emil-Turney“

Das nächste „Emil-Turney“ findet am - 20. Hornung a. U. 159 - in der Dresa florentis statt. Es ist bereits das 10. „Emil-Turney“.

Das Thema ist für diese Jahrung wie folgt gewählt:

 „Die Welt, die ähnelt, sie verzeihn,
zum Beispiel einem Haus.
Durch manche Türen tritt man ein,
durch andre tritt man aus.“

Der Sieger des Turneys wird geehrt mit dem würdevollen Titul:

„Lyrische Hausapotheker der Dresa florentis“

Gleichzeitig erhält er die um den Hals zu tragende edle „Emil-Turney-Kette“, die im Reyche Dresa florentis verbleibt und in den Sippungen der Dresa florentis vom aktuellen Sieger ehrenhaft getragen werden darf.

Zusätzlich wird der brillante „Emil-Turney-Orden“ die Rüstung des Siegers schmücken. Dieser bleibt während seines gesamten schlaraffischen Lebens sein eigen.

Emil-Turney-KetteEmil-Turney-Orden

Knappen oder Junker, welche einen Sieg davontragen, erhalten den Titul vorerst als „Anwartschaft“, und müssen nach erfolgtem Ritterschlag den Titul zwecks Eintragung in die Stammrolle des Folgejahres beim Kantzler des Reyches der Dresa florentis einfordern.

Nach dreimaligem Gewinn des Turneys wird dem Sieger folgender Zusatz-Titul verliehen:

„Trippeltrapp-Emil der Dresa florentis“

Wichtige Teilnahmebedingungen für die Fechser:

  • Teilnehmer am Turney können alle Knappen, Junker und Ritter des Uhuversums sein (vorherige Anmeldung empfohlen).

  • Die Anzahl der Fechser ist auf maximal 15 begrenzt. Die Auswahl erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.

  • Die Reihenfolge der Fechser wird wegen der Chancengleichheit vor dem Turney ausgelost.

  • Es ist eine eigene Fechsung zum jährlich vorgegebenen Thema zu erbringen, aber nicht länger als 5 Minuten.

  • Die Ermittlung des Siegers wird in geheimer Abstimmung durch Stimmzettel vollzogen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt durch den Fungierenden, den Kantzler, einen auszuwählenden Ritter und einen Junker oder Knappen.

Als erfolgreiche Sieger des „Emil-Turneys“ wurden bisher gekührt:

1. Turney a. U. 150: Junker Werner (411)
2. Turney a. U. 151: Junker Gert (411)
3. Turney a. U. 152: Knappe 31 (411)
4. Turney a. U. 153: Ritter Ulenreych (411)
5. Turney a. U. 154: Ritter Ulenreych (411)
6. Turney a. U. 155: Knappe 411 (17)
7. Turney a. U. 156: Junker Frank 2 (17)
8. Turney a. U. 157: Knappe 4 (427)
9. Turney a. U. 158: Junker Klaus (411)

Historie:

Die Idee zu Ehren von Erich Kästner ein Turney zum Leben zu erwecken, entsprang aus einer schöpferisch literarischen Sippung in der Dresa florentis. Daraus entstand namentlich das „Emil-Turney“.

Ritter Weh nich der Phantasus von Sax(f)onia hatte großen Anteil an der Gestaltung des Prozederes zum Turney, der auch das Aussehen und die Form des „Emil-Turney-Orden“ kredenzte.

Die stattliche „Emil-Turney-Kette“ wurde durch die profanen Fähigkeiten von Unser Fürst Graph Pinsel der Sack von Laubegast zu einem edlen Wahrzeichen des Turneysiegers.